Ackerlei

Mitglied im Anbauverband Bioland

Was gibt es schöneres, als Gärtner zu sein?!

 

Herz aus Händen im Sonnenuntergang

 

Hasen beim Fressen

 

Regenbogen über Ackerlei

 

Neulich trafen wir bei der morgendlichen Ortskontrollrunde auf ein Pärchen der Gattung "Regenwurm". Die beiden waren sehr beschäftigt und haben sich weder durch Emmis´s Schwanzwedeln noch durch meinen Auftritt stören lassen bei ihrem Fortpflanzungsprojekt. Regenwürmer sind des Gärtners wichtigsten Mitarbeiter, darum freuen wir uns riesig, je mehr es werden. Sie haben einen klaren Auftrag in unserem Betrieb: Bodenbearbeitung! Lockerung der Erde, Vorbereitung der Grundlage für ein gesundes und aktives Bodenleben und damit für lebendige und vitale Lebensmittel. Ein echt wichtiger Job also!

 

Jungpflanzen Anzuchtplatte

 

Direkt nach dem Boden und seinen Bewohnern kommt das, was er hervorbringt. Es wächst das, was gesät wurde. Hier müssen selbstverständlich die Bedingungen stimmen, aber erstmal muss der Gärtner gucken, was in der Samentüte drin ist und ob es das ist, was er ernten möchte.

Janosch's Schnuddel steckte einst ein Gummibärchen in die Erde, weil er einen Gummi-bärenbaum mit tausend Gummibären haben wollte... gewachsen ist Unkraut. Die schlechte Nachricht: leider kann man nicht alles auf diese Weise vermehren. Spätestens an dem Punkt fängt das Gärtnerleben an, kompliziert zu werden. Es wächst nicht alles unbedingt so, wie wir uns das vorgestellt haben; dafür gibt’s wieder anderes, was wir irgendwie gar nicht gesät hatten.

 

Marienkäfer auf Salat

 

Wie man unschwer erkennen kann, hat das ganz schön viel mit unserem Leben zu tun. Das ist nun keine neue Erkenntnis, allerdings lohnt es sich, immer mal wieder darüber nach zu sinnieren, was ich so alles säe in meinem Alltag mit meinen Mitmenschen und wie am Ende des Tages die Ernte ausgefallen ist. Zur Zeit ist das gut zu Beobachten in den Tagesthemen... aber es geht auch in den eigenen vier Wänden.

 

Die gute Nachricht lautet: Wir haben es in der Hand! Für uns können wir zumindest entscheiden, was wir säen. Und wenn doch mal was Krummes mit Macken oder Faulstellen dabei herausgekommen ist, weil wir unbedacht waren oder die Bedingungen nicht gestimmt haben, gibt es immer noch den Komposthaufen! Man könnte ihn auch getrost Hoffnungs-Haufen nennen, denn er bietet die Chance, aus Mist Dünger zu machen.

 

Faules Gemüse landet auf dem Kompost. Es erfordert viel Zeit und Aufwand und die Unterstützung von irre vielen Organismen, aus etwas Schlechtem, guten, fruchtbaren Kompost reifen zu lassen. So ähnlich ist das vermutlich auch mit den üblen Früchten, die wir hin und wieder ernten. Manchmal sind es aber auch gerade diese, die rückblickend mit Geduld, harter Arbeit, Hilfe, Reifezeit,… in eine Grundlage für etwas Gutes verwandelt worden sind.

 

Vogelfeder im Spinatbeet

 

Bulle im Stall beim Heu fressen

 

Ich wünsche uns allen den Mut dazu, bewusst mehr gute Samen auszubringen...

Love & Peace & Hoffnungskräuter... für den Frieden im eigenen Garten, in unserem Land, auf dem ganzen Planeten.

Hoffentlich eine Hoffnungsgeschichte.

 

Frohe und gesegnete Ostern wünscht Ihnen und Ihren Familien

das gesamte Ackerlei-Team