Ackerlei

Mitglied im Anbauverband Bioland

die das Leben schreibt

 

Beim Nachdenken über diesen Text, hörte ich ein Lied aus dem Radio tönen und dachte: „ Ja, das ist es eigentlich! Was uns hier aus den Latschen pustet ist der „Wind of change“, der Wind der Veränderung!“ Starkes Stück. Also beides jetzt. Nur das der Titel von den Scorpions nach 5 Minuten und 12 Sekunden rum ist, gute Laune verbreitet und - zumindest mir - den einen oder anderen Hüftschwung entlockt. Ob Corona das auch eines Tages schaffen wird? Man darf gespannt sein, wie sich dieser Titel entwickelt…

 

 

Im Anschluss tönte „Urgent“ (von Foreigner) zu mir an den Schreibtisch herüber und mir kam es so vor, als wollte mir die Musik erzählen, wie „dringend“ es ist, dass es Veränderung gibt. So richtig überzeugt bin ich aber noch immer nicht, ob das wirklich alles nötig ist, was da zur Zeit passiert.

 

Die Tage drängte sich mir immer wieder das Bild der Arche Noah in den Kopf. Da waren sie alle auf diesem Schiffchen eingesperrt. Isoliert, voller Unsicherheit und Angst, ob nicht doch irgendwann die Wellen über ihnen zusammen schlagen wür-den. Toilettenpapier wird wohl ihre kleinste Sorge gewesen sein;) Der Wind der Ver-änderung wehte um sie, alle Gewohnheiten wurden auf den Kopf gestellt, neue We-ge mussten gefunden werden, sie mussten einfach aushalten, geduldig sein, akzeptieren was war, miteinander klar kommen auf engstem Raum, sich umeinander sor-gen und teilen was sie hatten. Sicher war das für die Arche-Bewohner die größte Lektion ihres Lebens. Was ihnen währenddessen blieb, war einzig allein die Hoffnung.

 

Den Eindruck habe ich gerade auch, dass dieses Corona-Ding die größte Lektion seit langem ist, die alle Menschen betrifft. In der aber sogleich eine Mega-Chance steckt, viel zu begreifen und zu lernen, worauf es wirklich ankommt im Leben auf unserem blauen Planeten.

Bleibt uns also wiedermal „nur“ die Hoffnung!

Wie gut, dass wir hoffen dürfen und auch können. Wir erinnern uns: am Ende steht der Regenbogen über dem Schiff und das Leben geht (verändert) weiter.

 

Blumen hoffnung

 

Jungplflanzen Content

 

Schafweide Lämmer

 

Nachtfrost

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, dass Sie und wir alle, den Wind der Veränderung als Chance wahrnehmen können, der die Menschheit hoffentlich wichtige Dinge lehrt und uns allen verdrängte Werte in Erinnerung ruft. Einer davon ist „teilen“. Darum verzichten wir auf Osterpräsente an Kunden und Mitarbeiter und spenden stattdessen an die, die darauf hoffen, durch die Tafeln und Essensbanken versorgt zu werden.

 

Sonne Birken

 

Bleiben Sie gesund und verlieren Sie nicht den Regenbogen aus dem Blick! Denn, selbst Unkraut hat die Sintflut überlebt und Gemüse wächst trotz Corona auch in diesem Frühling!

 

Radieschen

 

Die Sonne geht immer noch auf, die Blumen blühen noch, neues Leben wird geschenkt und die ersten Radieschen schmecken fantastisch!

 

Gesegnete Ostern wünscht Ihnen und Ihren Familien

 

Ihr Ackerlei-Team

 

Rebekka Zell