Ackerlei

Mitglied im Anbauverband Bioland

Bioland zeichnet Bio-Metzgereien aus

Im Rahmen der vom Bioland-Verband ausgerichteten bundesweiten Qualitätsprüfung für Bioland-Wurstwaren an der Kulmbacher Fleischermeisterschule schnitten die Ackerlei-Metzgerei Fleisch- und Wurstwaren optisch und geschmacklich überdurchschnittlich gut ab.

 

Ausgezeichnete Bioland Wurst aus der Ackerlei Metzgerei

 

Die Verarbeitung von Bioland-Wurstwaren erfordert hohes handwerkliches Geschick und fundierte Kenntnisse über die Fleischverarbeitung. Dieses überprüfte eine Jury von drei Sachverständigen der Kulmbacher Fleischermeisterschule bei der Wurstprüfung der Bioland-Partner. Bundesweit eingesandte Wurstprodukte wurden nach verschiedenen Parametern auf Aussehen, Farbe, Konsistenz, Geruch, Individualität und Geschmack untersucht.

 

 Die von Ackerlei eingereichten Produkte Nussschinken, Bauernmettwürstchen, Birkenhof Knacker, Leberwurst, Fleischwurst und Gelbwurst gehörten in der Prüfung zu den Top-Produkten. „Wir freuen uns, dass unsere Wurst nicht nur uns schmeckt!“ so Thomas Zell, der mit seiner Frau Rebekka den Bioland-Betrieb leitet. „Die Tiere auf unserem Hof haben Auslauf und werden mit überwiegend hofeigenem Futter wie Erbsen und viel Getreide artgerecht ernährt. So wachsen unsere Schweine heran, aus deren hochwertigem Fleisch dann unser Metzgermeister Markus Weigel direkt vor Ort nach traditionellen Rezepten köstliche Fleischprodukte und verschiedene Wurstwaren herstellt.“

 

Was macht Bioland-Wurst besonders?

Bioland-Fleischverarbeiter werden regelmäßig auf Einhaltung der Bioland-Richtlinien - vom Herstellungsprozess über die Rohwarenherkünfte bis zur Warenkennzeichnung  überprüft. „Die Verarbeitung von Bioland-Wurstwaren ist eine hohe Kunst. Wer sein Handwerk versteht, kann Wurstwaren ohne die sonst allgemein üblichen Zusatz- und Hilfsstoffe, wie zum Beispiel Phosphate, Nitritpökelsalz und Geschmacksverstärker in solcher Spitzenqualität herstellen. Und das schmeckt man auch!“ erklärt Hermann Jakob, Prüfer und Leiter der Fachschule für Fleischer, in Kulmbach. Er ist Mitglied in der Jury, die die Fleisch- und Wurstwaren der beteiligten Bioland-Partner untersuchte. Bei Bioland kommen nur ausgewählte Zutaten und Zusatzstoffe in die Wurst. Um die Qualität der Bioland-Rohstoffe in der Verarbeitung zu erhalten, sind nur solche Verfahren erlaubt, die die Inhaltsstoffe der Lebensmittel optimal erhalten. Zudem sind für die Herstellung von Bioland-Produkten nur 24 der insgesamt 316 Lebensmittelzusatzstoffe, die derzeit in der EU zugelassen sind, erlaubt. Für die Wurstherstellung nach Bioland-Richtlinien sind nur sieben Zusatz- und Hilfsstoffe zugelassen. Bioland-Metzger arbeiten mit bewährten handwerklichen Verfahren und traditionellen Rezepturen. Dazu bedarf es handwerklichen Könnens, Fachwissens und Leidenschaft.

 

Nähere Informationen unter www.bioland.de.